Aquarelltuben in Näpfchen füllen

Wie du Aquarellfarben, die du als Tuben hast, ganz einfach in deinen Aquarellkasten integrierst, erfährst du in den folgenden Zeilen und im passenden Video dazu. Außerdem lernst du, wie du deinen Aquarellkasten so organisierst, damit du immer weißt, welche Farbe du wo hast.

Das Video zum Artikel:

In diesem Video siehst du, wie ich meine Tuben-Farben in meinen Aquarellkasten integriere und wie ich dafür sorge, dass ich immer weiß, wie die Farben wirklich aussehen.

Tuben in Näpfchen füllen

Man kann ganz einfach seine Tuben nehmen und ein kleines, leeres (halbes) Näpfchen randvoll damit füllen. Dadurch, dass die Farben mehr Feuchtigkeit enthalten, als die Näpfchenfarben, ist das natürlich nicht ganz so ergiebig. Mit der Zeit trocknet die überschüssige Feuchtigkeit weg und die Farbe schrumpft ein bisschen zusammen.

Das ist aber nicht schlimm und verringert die Qualität der Farben nicht im geringsten.

Hat man einmal damit angefangen, seine Tuben in Näpfchen zu füllen, gibt es quasi kein Zurück mehr. Alle Tuben kommen nach und nach in ein Näpfchen, gerade wenn man viel unterwegs malt oder gerne kleinere Portionen immer schon fertig parat haben möchte.

Im großen weiten Internet kann man sich halbe Näpfchen beispielsweise im 50er Pack* für einen schmalen Taler bestellen. So kostet ein leeres Näpfchen etwa 20 Cent und die Arbeitserleichterung ist enorm.

Farben im Kasten organisieren

Das ist ein Thema, das ich sehr, sehr häufig behandle, weil es sehr, SEHR wichtig für ein effizientes Arbeiten ist.

Indem wir eine Farbkarte erstellen, ist es uns möglich, Überblick über den Aquarellkasten zu behalten. Warum ist das nötig?

Weil Aquarellfarben in ihrem Näpfchen ganz anders aussehen, als auf den Papier. Und dann sehen sie im feuchten (frischen) Zustand auch noch anders aus als in getrockneter Form.

Was hier im Bild aussieht wie braunes Einerlei, sieht auf dem Papier eher schokoladig cremig und weich aus. Oder eher kräftig dunkelbraun. Oder eher in Richtung rotbraun… Sieht man den Unterschied? Nö. Tut man nicht.

Daher ist eine Farbkarte so SO wichtig.

Farbkarte erstellen

Eine Farbkarte zu erstellen ist ein Kinderspiel. Es erfordert nur ein wirklich klitzekleines Bisschen Arbeit und macht eigentlich sogar richtig Spaß. Man muss es halt nur ein mal gemacht haben.

Falls du das Video ab der Farbkartenerstellung ansehen möchtest, dann KLICKE HIER. Ab 5:19 geht es richtig los.

Es ist wirklich easy. Wir nehmen uns ein Stück Aquarell-Papier und schneiden es uns in eine Größe, dass es in unseren Aquarellkasten passt. Anschließend unterteilen wir das Blatt in so viele Felder, wie unser Kasten Näpfchen hat. Idealerweise natürlich auch so, dass die Reihen berücksichtigt werden.

Mit einem Bleistift können wir uns unsere Felder auf dem Papier vormalen.

Anschließend füllen wir die Felder mit den Farben, die im gleichen Näpfchen unseres Kastens liegen. Spätestens jetzt wirst du merken, dass die Farben im Kasten und die Farben auf dem Papier deutlich unterschiedlich sind.

Anhand deiner Farbkarte kannst du ab jetzt immer entscheiden, welche Farbe du brauchst, da du weißt, wie die Farben auf dem Papier aussehen werden.

Frage

Nutzt du Aquarellfarben lieber in flüssig, im Näpfchen oder als Tube? Schreib deinen Favoriten in die Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.