Ein Wochenende voll Motivation, Inspiration und toller neuer Kontakte. DNX 2015. Resultat: Starter-Sets

DNX 2015 - Motivation und Engagement

… so oder so ähnlich kann man die DNX 2015 mit wenigen Worten zusammen fassen.

DNX 2015, was ist das und was haben wir da gemacht?

DNX 2015 im Betahaus Berlin. Das FarbCafé war auch dabei!
DNX 2015 im Betahaus Berlin. Das FarbCafé war auch dabei!

Die DNX ist die Digitale Nomaden Konferenz und hat 2015 das dritte Mal in Berlin stattgefunden. Digitale Nomaden, was ist das bloß und was hat das FarbCafé damit zu tun? Nun, Digitale Nomaden sind fleißige kleine Unternehmer und Selbstständige, die in keiner Anstellung und daher freischaffend sind. Während sie ihre Arbeit machen, haben sie kein festes Büro mit festen Arbeitszeiten. Sie arbeiten da, wo ihr Rechner steht, ihr Wlan-Kabel liegt oder der Ersatz-Akku ihres Notebooks noch Kapazitäten hat.

Da wir das FarbCafé in Eigenregie betreiben und keinen Chef haben, sondern es aus einer Idee heraus und mit viel Engagement betreiben, sind wir auch genau solche Individuen. Wir arbeiten da, wo unsere Rechner stehen. Zugegeben, momentan sind es zwei Desktop-Rechner und wir führen tagtäglich den Windows-Mac-Kampf durch, aber im Prinzip können wir unsere Rechner ja da hin stellen, wo wir gerne arbeiten möchten. Daher werden wir auch bald unseren Standort ändern, aber ich schweife ab.

Auf der DNX haben sich rund 500 kreative, interessierte Selbstständige getroffen und unter anderem über ihre Projekte gesprochen. Da kam ich auch kaum umhin, über das FarbCafé zu sprechen. Die Begeisterung für das Projekt war in der Tat größer als erwartet. Der Zuspruch war groß und die Ideen, die auf mich einprasselten, überwältigend.

die Entwicklung FarbCafé Starter Sets

Kunst-Bedarf-Starter-Sets für Schulen, Klassen und Einsteiger

Eine dieser Ideen wurde direkt angepackt und die ersten Schritte bereits eingeleitet.

Ich hatte das Vergnügen mit zwei sehr interessierten jungen Herren zu sprechen, deren Frauen beide Lehrerinnen sind. Welch ein Zufall, oder? Sie haben mir von den Leiden ihrer Frauen berichtet, die sie so tagtäglich im Einsatz mit Hausarbeiten und Korrekturen haben. Als erster kleiner Einsatz von Expertenwissen konnten wir guten Gewissens ein paar Tips geben, denn wir kennen uns mit einer Sache besonders aus: Mit Stiften. Daher hatten wir auch direkt die passende Idee, mit welchen Stiften besagte Lehrerinnen hoffentlich glücklich werden würden.

Im Rahmen eines Workshops kam die Idee der Starter Sets auf. Wir unterhielten uns über Schüler und über Kunst-Unterricht. Dabei bemerkten wir schnell, dass es im Kunstunterricht oft an qualitativ hochwertigem Material mangelt. Wir philosophierten darüber, wie genial es doch wäre, wenn alle Schüler einer Klasse die gleichen Materialien hätten, die Eltern Zeit sparen würden und die Lehrer sich darauf verlassen könnten, dass alle Schüler zeitgleich alle Materialien hätten.

Das Ergebnis dieser Überlegungen waren thematisch angepasste Starter Sets für Schulen, Klassen und Einsteiger. Der Vorteil der Klassen- und Schul-Verbände sollte sein, dass die Schulen große Bestellungen machen können und dennoch jeder Schüler sein ganz individuelles Material hat, das er mit nach Hause nehmen kann. Was einem selbst gehört, mit dem geht man pfleglicher um.

Ein weiterer Vorteil sollte die Einheitlichkeit der Sets sein. Da die Sets extrem günstig sind, können sich auch Familien mit weniger Budget diese Sets für ihre Sprösslinge leisten und somit haben alle Kinder einer Klasse die gleichen Materialien. Das wirkt dem Imagekampf in Klassen entgegen und führt zu mehr Gerechtigkeit. Kein Schüler wird mehr für den alten, ranzigen Tuschkasten des Cousins gehänselt, während die anderen ihre hochwertigen Aquarell-Tuben auspacken können. So lernt es sich für alle entspannter und der Fokus des Unterrichts ist auf das Lernen und Ausprobieren gelenkt, nicht auf das Material.

Die Idee war geboren, die ersten Stichpunkte notiert und der Tatendrang groß. Kaum waren wir wieder zu Hause, wurden Händler abgeklappert und Preislisten gewälzt um die besten Preise heraus zu finden und günstige und gute Sets zu finden.

Erste Investitionen!

Natürlich kann man nicht ohne gewisse Investitionen in so ein Projekt starten. So wurde direkt ein Freelancer engagiert, der für uns Schulen mit potentiellem Interesse recherchieren sollte. 500 Stück fand er direkt in Berlin. Wie man weiß, sind in Berlin viele Bezirke davon betroffen, dass sie Schüler aus sozial schwächeren Schichten haben. Gerade für diese Eltern sind diese Sets ideal um ihren Kindern mit wenig Geld gute Bildung zu ermöglichen.

Auch wurden Flyer entworfen und in den Druck gegeben. Mit einem Anschreiben kann man sich die Finger wund schreiben, aber ein Flyer mit guten Bildern öffnet einem viele Türen. – Diese müssen auch noch verschickt werden. Das ist der nächste anstehende Schritt und wie man weiß, ist das gar nicht so günstig. Aber das ist es uns wert!

Den Flyer kannst du auch herunter laden, ausdrucken und Eltern, Lehrern und Direktoren zeigen:

Download Flyer

Wenn du einen Flyer zugeschickt haben möchtest, dann schreib mir doch eine kurze eMail an julia.fasshauer@farbcafe.de mit deinem Namen, deiner Adresse und einer kurzen Notiz, wem du unseren Flyer zeigst.

und das war erst der Anfang…

Neben den Starter Sets haben wir noch einige weitere Ideen, die wir bald umsetzen möchten. Viele davon gehen in eine ähnliche Richtung. Wir möchten es leichter machen, einen Zugang zu künstlerischer Arbeit zu bekommen. Ob es nun die günstigen Sets sind oder sehr günstige Schreibhefte für alle Schüler einer Schule, wir sind da offen und interessiert an weiteren Ideen und Kooperationen. Da wir alles allein stemmen und bisher keine geldgebenden Kooperationspartner haben, sind wir auf den Shop und unsere Community angewiesen und freuen uns schon jetzt auf eine gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung aller künftigen Ideen.

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