Acrylfarben – Der große Ratgeber

Acrylfarben sind ein wunderbares, vielseitiges Medium zur Erschaffung beeindruckender Kunstwerke. Große und kleine Künstler gestalten mit Acrylfarben Bilder, die durch ihre Leuchtkraft und Farbwirkung begeistern. Dieser Ratgeber enthält alles Wissenswerte über die vielseitige Farbe, ihre Verwendungsmöglichkeiten, Maltechniken und eine Menge Tipps und Tricks zum Malen. Werde zu einem Experten auf dem Gebiet der Acrylfarben!

Alles, was du über Acrylfarben wissen musst

Alles über Acrylfarben. Der größte und umfangreichste deutsche Ratgeber.
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Fachbegriffe Acrylfarben – Ein kleiner Crashkurs
Hast du dich auch schon oft gefragt, was hinter Begriffen wie Pigment, Bindemittel und Viskosität genau steckt? Fachwörter zu kennen kann bei der Auswahl und dem Kauf von Acrylfarben, vor allem aber beim Malen sehr hilfreich sein. Hier erfährst du, was sich dahinter verbirgt.

Pigmente
Pigmente sind das, was dem Malmedium seine Farbe verleiht. Die Art der Pigmente ist bei allen Farbsorten wie beispielsweise Acrylfarben, Ölfarben oder Aquarellfarben gleich. 
Farben unterscheiden sich allerdings in ihrem Pigmentgehalt: Eine hohe Anzahl an Pigmenten steht für eine hohe Farbkraft, Farben mit niedrigerem Pigmentgehalt besitzen dementsprechend eine schwächere Farbkraft.

Bindemittel
Das Bindemittel einer Farbe sorgt für die „Verbindung“ der trockenen, pulverartigen Pigmente. Erst dadurch wird es möglich, eine zusammenhängenden Farbschicht auf den Malgrund zu bringen. Je nachdem, welches Bindemittel für die Herstellung einer Farbe verwendet wird, entstehen aus den Pigmenten verschiedene Farbarten. Bei Acrylfarben heißt das Bindemittel Acrylpolymeremulsion, bei Ölfarben ist es Öl (meist Leinöl), bei Aquarellfarben Gummi Arabicum (ein pflanzlicher Bestandteil). Das Bindemittel hat zudem einen Einfluss auf die Farbtreue von Acrylfarben.

Lösungsmittel
Lösungsmittel dienen dazu, aus den im Bindemittel gebundenen Pigmenten eine streichbare Farbe zu machen. Für Acrylfarben werden hierzu Wasser oder Alkohol verwendet. Das Lösungsmittel verleiht der Farbe ihre Viskosität, denn sonst hätte man es mit einem zähen Farbklumpen zu tun.

Viskosität
Unter Viskosität versteht man das Fließverhalten, also die Streichbarkeit einer Farbe. Sie bestimmt die Verarbeitungsmöglichkeiten in der Malerei und reicht von dünnflüssig bis pastenartig (pastos). Acrylfarben sind in verschiedenen Viskositäten erhältlich. Dadurch lassen sich unterschiedliche Maltechniken wie Verlaufs- und Fließtechniken bis hin zu Spachtelarbeiten umsetzen.

Farbtreue
Von Farbtreue spricht man, wenn eine Farbe nach ihrer Trocknung den ursprünglichen Farbton in seiner Brillanz behält. Im Unterschied zu Ölfarben, die in der Regel eine hohe Farbtreue aufweisen, ist es gerade bei Acrylfarben häufig so, dass die Farbe sich durch Trocknung verändert. Dabei kann die Veränderung in beide Richtungen gehen und dazu führen, dass Acrylfarben heller bzw. trüber oder umgekehrt dunkler und brillanter werden. Farbtreue ist nicht zu verwechseln mit Farbechtheit.

Farbechtheit
Farbechtheit kennzeichnet die Beständigkeit der Farbe unter äußeren Einflüssen. Während bei Farben für Textilien Faktoren wie Wärme oder Reibung (durch Waschen) eine Rolle spielen, unterliegen Acrylfarben für Bilder vor allem dem Einfluss von UV-Strahlen durch das Sonnenlicht. Hier spielt die Lichtechtheit als ein Teil der Farbechtheit eine große Rolle.

Lichtechtheit
Lichtechtheit bezeichnet die Beständigkeit von Farben unter Lichteinwirkung. Licht, vor allem das UV-Licht der Sonne kann mit der Zeit zu Veränderungen wie z. B. zum Verblassen einer Farbe führen. Eine Farbe mit hoher Lichtechtheit behält ihren Farbton auch bei stärkerer Lichteinwirkung. Künstlerfarben werden nach ihrer Lichtechtheit in vier Klassen eingeteilt: geringe / ausreichende / sehr gute / höchste Lichtbeständigkeit.

Welches sind die besten Acrylfarben?

Wenn du Acrylfarben benutzen möchtest, wird rasch die Frage auftauchen, welche Acrylfarben die besten sind. Denn ihre wachsende Beliebtheit hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einem unüberschaubaren Markt geführt. 

Grundsätzlich unterscheidet man Acrylfarben in zwei Qualitätsstufen:

Acrylfarben in Künstlerqualität
zeichnen sich durch hohe Pigmentwerte, eine gute Farbkraft mit ausdrucksvollen, brillanten Farben und eine sehr gute Lichtbeständigkeit aus. Naturgemäß haben sie einen entsprechend hohen Preis.

Acrylfarben in Studienqualität
besitzen geringere Pigmentwerte und beinhalten oft Füllstoffe zum Strecken der Farbe. Demzufolge erscheinen die Farben weniger kräftig und brillant. Auch die Lichtechtheit und Beständigkeit sind mit Farben in Künstlerqualität nicht zu vergleichen. Der Vorteil ist ein vergleichsweise niedriger Preis.

Darüber hinaus werden vielfach auch „Hobbyfarben“ oder „Bastelfarben“angeboten, deren Qualität ihrem Preis entsprechend niedrig ist. Oftmals wird die Qualität der Farben allerdings nicht explizit benannt, und du kannst sie ihnen leider auch nicht ohne weiteres ansehen. Gerade höherwertige Acrylfarben mit einer hohen Farbbrillanz im Endergebnis sehen im nassen Zustand aufgrund des hohen Bindemittelanteils oft eher milchig oder trüb aus, während Farben schlechterer Qualität im Nasszustand „schöner“ aussehen können.

Bei der Beurteilung der Farbqualität von Acrylfarben ist somit der Preis ein recht guter Anhaltspunkt, denn es gilt fast immer die einfache Formel: hoher Preis = gute bis sehr gute Qualität – niedriger Preis = mäßige bis schlechte Qualität.

Daneben spielt bei der Entscheidung zum Kauf von Acrylfarben der vorgesehene Verwendungszweck und die Maltechnik eine große Rolle. Welche Eigenschaften Acrylfarben aufweisen, hängt von der Zusammensetzung ihrer Bestandteile ab. So sind z. B. festere Acrylfarben schnelltrockend, flüssigere Farben trocknen langsamer. Je nachdem, welche Mal-Technik du anwenden möchtest oder welchen Effekt du erzielen willst, kann entweder das eine oder das andere von Vorteil sein. Die Frage, welche Acrylfarben die besten sind und welche Eigenschaften sie haben sollten, knüpft also immer an dein Vorhaben an.

Was kosten Acrylfarben und wieviel Acrylfarbe brauche ich?

Das Preisspektrum von Acrylfarben ist – entsprechend der Qualitätsbreite – weit. Farbtuben in mittlerer Größen sind für Preise von ca. 2,50 € bis 8.- € zu haben. Aber auch wenn manche Farben auf den ersten Blick deutlich teurer sind als andere, darf man nicht vergessen, dass diese hoch pigmentiert und somit auch sehr ergiebig sind. Während billigere Farbtuben sich bereits dem Ende zuneigen, weil man einfach mehr Farbe für ein vergleichbares Ergebnis braucht, besitzt die teurere Tube noch viel „Reserve“.

Fazit:
Es lohnt sich in der Regel nicht, am Mal-Material zu sparen. Der Verbrauch an Farbe ist gering, du wirst also lange etwas von deinen guten Acrylfarben haben. Außerdem sieht man die Qualität der Farben auf der Leinwand und nichts ist frustrierender, als sich bei einem gelungenen Bild im Nachhinein über verblassende Farben ärgern zu müssen. Billigere Farben mögen sich für erste Versuche eignen, aber am Malen mit Acrylfarben in Künstlerqualität wirst du einfach mehr Freude haben. Denn selbst ein Anfänger der Acrylmalerei ist bereits ein Künstler!

Was benötigt man für das Malen mit Acrylfarben?

Möchtest du in die Malerei mit Acrylfarben einsteigen, so ist dies ohne besonders großen Aufwand möglich. Denn Acrylfarben sind ein Material, mit dem sich einfach und dennoch vielseitig arbeiten lässt. Deswegen ist das Malen mit Acrylfarbe auch für Kinder eine tolle Möglichkeit der kreativen Beschäftigung und bietet Malspaß pur.

Für den Anfang benötigst du nicht viel an Ausstattung. Die wichtigsten Utensilien sind:

  • ein Maluntergrund (z. B. Malkarton, Leinwand, Keilrahmen oder Holz)
  • eine kleine Auswahl an Acrylfarben
  • einige Pinsel verschiedener Größe (am besten eignen sich Kunsthaarpinsel
  • eine Malpalette, ein alter Teller oder eine Platte aus Glas, Holz oder Kunststoff zum Mischen der Farben
  • ein Behälter mit Wasser
  • alte Kleidung oder einen Malkittel

Für welches Material eignet sich Acrylfarbe?

Ihre Beliebtheit verdankt die Acrylfarbe nicht nur ihren guten Verarbeitungseigenschaften, sondern auch ihrer Vielseitigkeit.

Für welches Material eignen sich Acrylfarben? #ratgeber #acryl

Denn die Verwendung der Farbe geht weit über das Malen von Bildern auf Papier, Malpappe, Keilrahmen, Leinwand und ähnlichen Untergründen hinaus: Auf nahezu jedem Untergrund, der sich zum Bemalen anbietet, ist sie verwendbar, so dass die verschiedensten Gegenstände mit individuellen Kunstwerken verziert werden können: Egal, ob Holz, Glas, Metall, Stoff oder Beton, Ton und Keramik. Sogar Styropor und Kunststoff lässt sich mit Acrylfarbe bemalen. 

Je nach Material sind allerdings ein paar Besonderheiten zu berücksichtigen. Einige Empfehlungen und Verarbeitungshinweise findest du hier:

Acrylfarben auf Holz

Acrylfarben auf Holz verschönern Deko-Objekte, praktische Alltagsgegenstände, Möbel und vieles mehr. Achte darauf, dass das Holz vollständig trocken ist, bevor du beginnst. Da Holz sehr saugfähig ist, solltest du es zunächst mindestens einmal grundieren und danach wieder gründlich trocknen lassen. Ohne Grundierung werden die Farben blasser, da die Feuchtigkeit mitsamt der Farbpigmente ins Holz einzieht. Da Acrylfarbe wasserfest auftrocknet, bildet die Grundierung eine „Trennschicht“, die nach dem Trocknen verhindert, dass die neue Farbe wiederum vom Holz aufgenommen wird. Dadurch werden die nachfolgenden Farbschichten kräftiger und es wird insgesamt weniger Farbe benötigt. Ein anschließendes Finish mit mattem oder glänzendem Lack macht das Holz besonders widerstandsfähig.

Acrylfarben auf Metall

Möchtest du Gegenstände aus Metall mit Acrylfarbe bemalen, solltest du das Metall zunächst gründlich reinigen, denn der Untergrund muss sauber, fett-, öl- und staubfrei sein. Falls das Metall bereits einen Altanstrich hat, muss dieser mit Schleifpapier entfernt werden. Nachdem alles sauber ist, wird der Gegenstand mit einer Metall-Grundierung vorbereitet. Bevor du mit dem Malen beginnst, sollte die Grundierung durch und durch getrocknet sein. Beim Auftragen der Acrylfarbe gehst du am besten „von hinten nach vorne“ vor, das heißt, du beginnst mit dem Hintergrund und arbeitest dich dann Schicht für Schicht nach vorne bis zum letzten Pinselstrich. Dadurch wird die Farbschicht besonders haltbar und das Metall wird vor Oxidation (Rost) geschützt.

Acrylfarben auf Kunststoff oder Plastik

Das Bemalen von Kunststoff bzw. Untergründen aus Plastik gestaltet sich aufgrund der sehr glatten Oberfläche oft schwierig. Denn Farben benötigen einen rauen Untergrund, der sie aufnimmt und auf dem sie haften können. Bei entsprechender Vorbereitung ist aber auch das Bemalen von Kunststoff mit Acrylfarben sehr gut möglich. Der erste Schritt besteht in der Reinigung des Kunststoffes mit warmem Wasser und einem milden Geschirrspülmittel. Achte darauf, keine scharfen Reinigungsmittel zu verwenden, da sie die Kunststoffoberfläche beschädigen können.

Nach dem sorgfältigen Abtrocknen muss die Kunststoffoberfläche leicht aufgeraut werden. Dazu kannst du feines Schleifpapier z. B. aus dem Baumarkt verwenden (250er bis 330er Korn). Damit keine Staubpartikel zurückbleiben, sollte die Fläche nun erneut gesäubert werden, am besten mit Reinigungsalkohol. 

Nun kannst du die Grundierung auftragen und nach dem vollständigen Trocknen mit dem eigentlichen Bemalen beginnen. Nach Vollendung solltest du dein Werk versiegeln. Beachte, dass es bei Gebrauchsgegenständen aus Kunststoff dennoch vorkommen kann, dass Farbe abblättert. Das liegt daran, dass Kunststoff ein mehr oder weniger flexibles Material ist – im Unterschied zu Acrylfarbe, die eine geringere mechanische Belastbarkeit aufweist und sich den „Bewegungen“ des Kunststoffs nicht uneingeschränkt anpassen kann.

Acrylfarben auf Glas

Da Glas eine sehr glatte Oberfläche besitzt, eignen sich nur wenige Farben für das Bemalen. Neben speziellen Glasmalfarben kommt auch hier Acrylfarbe zum Einsatz. Ihr Vorteil: Sie trocknet sehr schnell und bildet dann einen festen, wasserundurchlässigen Film auf dem Glas. 
So gehst du vor beim Malen auf Glas mit Acrylfarbe:

Reinigung
Wie immer ist es wichtig, dass die Glasoberfläche vor dem Bemalen mit Acrylfarbe frei von Staub, Schmutz und Fett ist. Mit Reinigungsalkohol und einem Papiertuch reinigst du die Glasfläche gründlich. Am besten trägst du dabei Einmalhandschuhe, so haben auch Fingerabdrücke keine Chance. 

Grundierung
Nach der Reinigung kannst du die Grundierung auftragen. Hierzu eignet sich hervorragend eine Universalgrundierung zum Aufsprühen. Mit Hilfe einer Spraydose ist die Grundierung im Handumdrehen dünn und gleichmäßig aufgetragen und trocknet besonders schnell.

Bemalen
Nun kannst du den Glasgegenstand nach Herzenslust bemalen. Kleine Fehler lassen sich mit Reinigungsalkohol korrigieren, solange die Acrylfarbe noch nicht getrocknet ist.

Versiegeln
Da Glas im Unterschied zu Kunststoff ein absolut starres Material ist, neigt die Farbe auch bei intensiver Benutzung nicht zum Abblättern. Allerdings kann sie durch äußere Einwirkung beim Gebrauch – z. B. durch Kratzer – beschädigt werden. Daher empfiehlt es sich, die Acrylfarbe abschließend zu versiegeln. So ist dein Glasobjekt rundum geschützt und du wirst lange Freude daran haben.

Acrylfarben auf Stoff

Eine Besonderheit stellt das Malen auf Stoff dar. Die Farbe muss besonders haltbar sein und soll auch die ein oder andere Wäsche überstehen. Hier scheinen sich spezielle Textil- oder Stoffmalfarben anzubieten. Wenn man aber bedenkt, dass Acrylfarbe, wenn sie getrocknet ist, sich praktisch nicht mehr aus einem Kleidungsstück entfernen lässt, erscheint es nur logisch, dass sie sich auch für die Stoffmalerei sehr gut eignet. Und in der Tat hat die Verwendung von guten Acrylfarben auf Stoff sogar einige Vorteile gegenüber Textilfarben: 

  • Acrylfarben sind aufgrund ihrer hohen Farbintensität und -beständigkeit widerstandsfähiger gegen Auswaschen als Textilfarben.
  • Da Acrylfarben eine hohe Lichtechtheit besitzen, verblassen sie weniger durch UV-Strahlung.
  • Textilfarben verlaufen schnell und können schwammig aussehen, während Acrylfarbe durch ihren gleichmäßigeren Farbverlauf ein sorgfältiges, detailreiches Malen ermöglicht.
  • Acrylfarben haben eine kurze Trockenzeit im Vergleich zu Stoffmalfarben.
  • Acrylfarbe ist umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich, da als Lösungsmittel lediglich Wasser oder Alkohol dient. Mit Acrylfarbe bemalter Stoff ist daher auch für Allergiker bedenkenlos verwendbar.

Tipps zum Malen auf Stoff:

Achte darauf, dass der Stoff zum Bemalen glatt liegt. Am besten spannst du den Stoff auf dem Untergrund (zum Beispiel auf einer Holzplatte) mit Reißnägeln oder stabilen Nadeln fest.
Um zu verhindern, dass der Stoff nachdem Trocken hart wird, trage die Farbe nicht zu dick auf, sondern verdünne sie lieber mit ausreichend Wasser.
Borstenpinsel mit Borsten aus Nylon, Polyester oder Naturborsten eignen sich besonders gut.
Beachte, dass Fehler beim Malen sich nur schwer korrigieren lassen, da der Stoff die Farbe sofort aufnimmt. Eine Korrektur mit Reinigungsalkohol entfernt oder verwischt dabei auch die richtigen und erwünschten Pinselstriche, sofern sie noch nicht ganz trocken sind.

Acrylfarben auf Beton, Ton und Keramik

Acrylfarben und die rauen Oberflächen von Beton, Ton oder Keramik passen hervorragend zusammen.  
Vor allem Beton liegt nach wie vor im Trend. Egal, ob selbst gegossene oder gekaufte Betonobjekte: mit Acrylfarben lassen sich auf Schalen, Kerzenhaltern oder Blumenkübeln farbige Akzente setzen. Besonders hübsch wirken auf dem rauen Material glänzende Metallicfarben, die einen tollen Kontrast zu der groben Betonoptik setzen.

Sinngemäß gilt für die Verarbeitung das Gleiche, wie für Holz. Allerdings saugen vor allem grobporiger Beton und Keramik oft noch stärker als Holz, so dass du auf eine ausreichende Grundierung achten solltest.

Tipps & Tricks für das Malen mit Acrylfarben

Beim Malen mit Acrylfarben können kleine Tricks und Kniffe hilfreich sein oder in schwierigen Situationen die rettende Lösung bieten. 
Hier sind einige Tipps für dich, die das Malen mit Acrylfarben noch einfacher machen:

Acrylfarben fixieren oder versiegeln

Dein Acrylbild ist fertig und du möchtest die Leuchtkraft und Brillanz deines Kunstwerkes für die Zukunft festhalten? Dann solltest du dein Gemälde in einem letzten und wichtigen Schritt versiegeln bzw. fixieren.

Zwar sind Acrylfarben etwa im Vergleich zu Ölfarben relativ unempfindlich und beständig. Dennoch empfehlt es sich, das Bild vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Außerdem kann eine Firnis dafür sorgen, dass die Oberfläche des Bildes gleichmäßiger wird.

Wie geht man beim Versiegeln von Acrylfarben richtig vor?

Wichtig ist, das Bild vor dem Versiegeln wirklich gut durchtrocknen zu lassen. Dabei ist die angewandte Maltechnik zu berücksichtigen: Während dünnere Farbschichten oft schon nach 72 Stunden trocken sind, kann es bei dick aufgetragenen, pastosen Farben auch schon mal 1-2 Wochen dauern, bevor der Zeitpunkt zum Versiegeln gekommen ist.

Als Hilfsmittel für das Versiegeln von Acrylbildern kommt meist eine Schlussfirnis oder ein Schlusslack zum Einsatz. Diese werden auf die gut durchgetrocknete Bildoberfläche in mehreren möglichst dünnen Schichten aufgetragen.
Mit einer Schlussfirnis kannst du die Optik der Bildoberfläche glänzend, seidenmatt oder matt gestalten. Sie schützt das Bild vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und Fingerabdrücken. Schlussfirnisse können mit organischen Lösemitteln wieder aufgelöst werden, das heißt die Versiegelung ist nicht permanent. Im Unterschied zu Schlussfirnissen trocken Schlusslacke permanent auf und lassen sich nicht wieder anlösen. Mit Lack behandelte Acrylbilder sind zudem kratz- und stoßfester.

Als Werkzeug für das Versiegeln von Acrylfarben dienen breite, weiche Firnispinsel. Auch mit Spraydosen oder Pumpsprays lassen sich Fixative oder Firnisse schnell und gleichmäßig aufbringen. Ebenso leisten Lackierrollen aus Schaumstoff gute Dienst beim Auftragen von Schutzlacken.

Tipps für das Versiegeln von Acrylfarbe

Achte darauf, dass das Bild frei von Staub- und Schmutzpartikeln ist.
Die Firnis oder der Lack sollten ebenso wie das Bild Raumtemperatur bei der Verarbeitung haben.
Decke den Bereich um das Bild herum großflächig mit Zeitungspapier o. ä. ab.
Vor dem Sprühen oder Lackieren das Versiegelungsprodukt gründlich schütteln.
Sprühfirnisse sollten aus 30-40 cm Entfernung kreuzweise aufsprüht werden, also zunächst von links nach rechts, dann von ober nach unten. Das Bild steht dabei senkrecht oder leicht geneigt.
Ändere die Sprührichtung stets außerhalb der Bildfläche. So vermeidest du sichtbare Übergänge und erhältst eine schöne, homogene Oberfläche.
Da Firnisse flüchtige organische Lösungsmittel enthalten, sollten sie nur in gut gelüfteten Räumen oder im Freien verwendet werden.

Acrylfarben flüssig machen

Wenn du deine Acrylfarbe flüssiger machen möchtest, kann du hierzu auf verschiedene Mittel zurückgreifen:

Acrylfarbe mit Wasser verdünnen
Dies ist die einfachste und günstigste Variante. Bei der Verwendung von Wasser werden Pigmente und Bindemittel in der Acrylfarbe verdünnt und die Farbintensität nimmt ab. Wenn du also einen transparenten, durchscheinenden Farbeffekt erreichen willst, kannst du mit dem verdünnten Farbgemisch ganz gezielt lasierend malen. Für Hintergründe mit sanften Farbverläufen eignet sich dieses Vorgehen ideal. Mit der Verwendung von destilliertem Wasser kannst du die verdünnte Farbe sogar länger aufbewahren, ohne dass sie Schimmel ansetzt.

Als Faustregel gilt: Nicht mehr ca. 30-40% an Wasser zugeben und gut verrühren, damit beim Trocknen keine Risse entstehen.

Acrylfarbe mit Acrylbinder verdünnen
Möchtest du trotz Verdünnen der Farbe die Farbintensität und andere Eingenschaften der Acrylfarbe erhalten, so bietet es sich an, einen handelsüblichen Acrylbinder zu verwenden. Dieses Bindemittel ist bereits Bestandteil der Acrylfarbe und lässt sich daher mit allen Farben problemlos vermischen. In diesem Fall ändert sich lediglich die Viskosität der Farbe hin zu einer flüssigeren Konsistenz, die Farbpigmente werden dadurch jedoch nicht aufgespalten. 
Insgesamt solltest du nicht mehr als 50% Acrylbinder zur Farbe hinzugeben, um ein ausgeglichenes Verhältnis von Farbe zu Bindemittel zu erhalten.

Acrylfarbe verdünnen mit Pouring Medium
Die dritte Möglichkeit, Acrylfarbe zu verdünnen, ist mit Hilfe von sogenanntem Pouring Medium. Dieses Mittel verbessert die Fließfähigkeit von Acrylfarbe und wurde eigentlich für das Acrylic Pouring entwickelt, eine besondere Maltechnik, die sehr im Trend liegt. Du kannst damit einen ähnlichen Effekt wie mit Acrylbinder erzielen. Der Vorteil ist, dass sich hierbei die Trocknungszeit deutlich verlängert, was dir mehr Zeit beim Malen deines Bildes gibt, bevor die Farbe trocknet.

Für die Acrylmalerei reicht es aus, die Farbe mit 10-20% Pouring Medium zu verdünnen.

Acrylic Pouring – Acrylfarben gießen

Wer sich mit Acrylmalerei beschäftigt, kommt derzeit an einem Trend nicht vorbei: das Gießen mit Acrylfarbe, auch Acrylic Pouring genannt. Die Technik ist denkbar einfach und der Spaßfaktor hoch. Mit einfachen Mitteln können Groß und Klein spektakuläre Kunstwerke erschaffen. Das Spannende: Man weiß vorher nie genau, was am Ende herauskommen wird.

Für das Gießen mit Acrylfarben wird die Farbe mit einem Gießmedium für Acrylfarben, dem Pouring Medium, gemischt. Dadurch erhöht sich die Fließfähigkeit der Farbe, so dass sie besonders gut verläuft. Die gewünschten Farben werden ohne Umrühren in einen Becher geschichtet, auf den Untergrund (z.B. einen Keilrahmen) gegossen und können durch vorsichtiges Bewegen des Untergrunds zusätzlich verteilt werden. Dadurch entstehen faszinierende, teils bizarre Farbverläufe. Auch während des Trocknens kann die Farbformation sich noch verändern.

Welche Acrylfarben brauche ich für Acrylic Pouring?

Grundsätzlich kannst du alle Acrylfarben für das Pouring verwenden. Das Entscheidende ist, dass die Farben mit einem geeigneten Medium für längere Zeit fließfähig gemacht werden. Ein spezielles Pouring Medium für das Gießen mit Acrylfarben gibt es in verschiedenen Ausführungen im Handel. Wenn du Acrylic Pouring auch einmal ausprobieren möchtest, benötigst du also kein aufwendiges Zubehör oder umfangreiches Material. Aber Vorsicht: Suchtgefahr!

Mit Acrylfarben Hautfarbe mischen – so geht’s

Früher oder später kommt jeder Acrylmaler an den Punkt, wo er eine Hautfarbe zum Malen von Menschen benötigt. Da es aber nicht „die eine“ Hautfarbe gibt, sondern eine Vielzahl von Teints von hell bis dunkel, wird es in der Regel die perfekte Mischung nicht zu kaufen geben. Gerade in der Porträtmalerei ist es allerdings besonders wichtig, die richtigen Farbtöne zu treffen. Willst du eine natürliche und realitätsgetreue Darstellung erreichen, ist es das Beste, die Hautfarbe selbst zu mischen. 

Hautfarben mischen mit Acrylfarben. Hier findest du eine Anleitung! #acryl

Für das Mischen solltest du Pinsel, Spachtel, eine Malpalette (oder zum Beispiel einen alten Teller) und natürlich die Farben bereithalten. Für ein Spektrum an Hauttönen von hell bis dunkel benötigst du die Grundfarben Rot, Blau und Gelb sowie Weiß, Lila, Siena und gebrannte Umbra. Im Idealfall liegt dir ein Foto als Vorlage vor, so kannst du die Farbtöne direkt vergleichen.

Zum Mischen einer Hautfarbe gibst du als zunächst von jeder der genannten Farben etwa die gleiche Menge auf die Palette. Dann wird der Grundton gemischt. Je nachdem, ob das Endergebnis heller oder dunkler sein soll, werden hierfür unterschiedliche Farben benötigt:

Mischen von hellen Hauttönen
Für hellere Hautfarben mischst du die Grundfarben Rot, Blau und Gelb zu gleichen Teilen. Dadurch entsteht ein bräunlicher Farbton. Der Schlüssel zu dem gewünschten Hautton ist nun die Zugabe von Weiß. Füge allmählich mehr und mehr weiß hinzu, bis du den passenden Farbton erreicht hast.

Mischen von mittleren Hauttönen
Mittelere Hauttöne benötigen zu den Grundfarben zusätzlich Siena und Umbra, allerdings werden diesmal nicht alle Farben zu gleichen Anteilen gemischt. Beginne z. B. mit Rot und Gelb, und füge dann mit und mit weitere Farben hinzu. Gehe dabei langsam und mit kleinen Farbmengen vor, bis zu du das ideale Ergebnis vor dir hast.

Mischen von dunkeln Hauttönen
Möchtest du Farben für eine dunkle Hautfarbe anmischen, spielen Siena und Umbra eine wichtige Rolle. Stelle aus diesen beiden Farben zunächst den Grundton her. Füge ein wenig Rot und gelb hinzu und taste dich durch Zugaben von den anderen Farben an deine Zielfarbe heran. 

Das Mischen von Hautfarben ist eine komplexe Angelegenheit, die mit viel Ausprobieren und Experimentieren verbunden ist. Mit der Zeit wirst du jedoch Erfahrung sammeln und das Mischen von Hautfarbe aus Acrylfarben wird dir schneller von der Hand gehen.

Beim Malen mit Hautfarbe ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Farbe nicht einheitlich und gleichmäßig verwendet wird, sondern dass Schattierungen und Lichteinflüsse berücksichtigt werden, um dem Bild eine lebendige und natürliche Ausstrahlung zu geben.

Warum decken meine Acrylfarben nicht?

Woran es liegen kann, wenn Acrylfarbe nicht gut deckt und wie du die Deckkraft von Acrylfarbe verbessern kannst, erfährst du hier: 

Die Qualitätsausführung der Acrylfarbe

Jede Acrylfarbe enthält einen Anteil an Wasser als Verdünner. Fügt man beim Malen selbst noch Wasser hinzu, nimmt die Deckkraft ab. Es gibt zudem unterschiedliche Ausführungen an Acrylfarben, die je nach gewünschtem Maleffekt von deckend über halbdeckend bis transparent reichen. Die Deckkraft ist in der Regel auf der Farbdose oder Tube angegeben.
Allerdings decken die meisten Acrylfarben im ersten Maldurchgang nicht zu 100%. Um einen höheren Deckungsgrad zu erreichen, kannst du die Farbe problemlos in Schichten auftragen. Wenn du vor allem die erste Schicht gut trocknen lässt, wirst du mit jeder weiteren Schicht eine bessere Deckung erzielen. Das in der Acrylfarbe enthaltene Bindemittel sorgt dafür, dass es beim Trocken nicht zu Rissen kommt.

Die Grundierung des Untergrunds

Eine Vorbereitung des Untergrunds mit einer Grundierung kann die Deckkraft ebenfalls verbessern. Dazu kann eine spezielle Grundierungsfarbe oder ein Acrylbinder (eine Acrylfarbe ohne Farbpigmente) verwendet werden. Bei glatten oder stark saugenden Untergründen wie Kunststoff, Glas oder Metall bzw. Holz, Beton und Keramik kannst du eine Haftgrundierung auftragen. Die Grundierung sorgt einerseits dafür, dass die Acrylfarbe besser auf glattem Material haftet, andererseits verhindert sie, dass sie tief in einen saugenden Untergrund einzieht und dabei an Deckkraft verliert.

Kann man Acrylfarben aus Kleidung entfernen?

Beim Malen kann es von Vorteil sein, dass Acrylfarbe im Allgemeinen rasch trocknet. Wird hierbei allerdings versehentlich Kleidung verschmutzt, ist diese Eigenschaft sehr nachteilig.

Hier gilt dasselbe wie bei der Reinigung von Haut oder verschmutzten Gegenständen: je schneller, desto besser. Denn solange die Farbe noch feucht ist, lässt sie sich fast überall wieder gut entfernen.

Ist sie jedoch einmal getrocknet, zeichnet sie sich durch hervorragende Beständigkeit aus – auch wenn man das in diesem Fall gar nicht möchte …

Viel besser, als sich mit mäßigem Erfolg aufwendigen Reinigungsversuchen zu widmen, ist jedoch, der Sache gleich vorzubeugen: Alte Kleidung oder der beliebte Malerkittel lösen das Problem auf sehr praktische Weise. Vor allem beim Acrylfarben-Malen mit Kindern ist diese simple Vorbeugungsmaßnahme eigentlich unverzichtbar, erspart sie doch aufwendige Reinigungsaktionen nach der Malsession, womöglich noch mit aggressiven, umweltschädigenden Reinigungsmitteln.

Wie entferne ich Acrylfarbe auf der Haut?

Beim Malen kann es immer wieder passieren, dass etwas von der Acrylfarbe unbeabsichtigt auf deiner Haut landet. Das ist zwar in der Regel nicht gesundheitsschädlich, kann aber sehr lästig werden. Das Beste ist es, sofort zu reagieren, bevor die Farbe trocknet. Denn es ist umso schwieriger, sie wieder loszuwerden, je länger man damit wartet, die Acrylfarbe von der Haut zu entfernen. Es gibt hierzu verschiedene Möglichkeiten: 

Farbflecken auf der Haut mit warmem Wasser und Seife behandeln
Da Acrylfarbe wasserlöslich ist, lässt sie sich auf diese Weise gut entfernen, solange sie noch nicht eingetrocknet ist.

Acrylfarbe auf der Haut mit Babyöl entfernen
Nach dem Waschen mit warmem Wasser und gründlichem Abtrocknen kannst du die betreffende Stelle mit einem in Babyöl getauchten Wattebausch abreiben.

Acrylfarbe mit Reinigungsalkohol entfernen
Wasche die Haut mit warmem Wasser ab und reibe sie trocken. Tupfe mit einem Wattebausch oder einem Waschlappen Reinigungsalkohol kräftig auf die Stelle und löse die Farbe von der Haut. Spüle die Haut anschließend gründlich ab, um Hautreizungen zu vermeiden.

Acrylfarben eingetrocknet – was tun?

Gibt es eine Möglichkeit, ein- oder angetrocknete Acrylfarbe wieder herzustellen?
Die Antwort lautet: es kommt darauf an … 

Wenn du während des Malens feststellst, dass eine Farbe auf deiner Malpalette bereits antrocknet, bevor du mit ihrer Verarbeitung fertig bist, kannst du sie unter Umständen noch retten: Gib einfach ein wenig Wasser und Acrylbinder hinzu und verrühre alles gründlich. In den meisten Fällen wirst du sie danach wieder benutzen können. Um einem zu schnellen Eintrocknen vorzubeugen, kannst du die Farbe mit etwas Wasser besprühen oder einfach ein angefeuchtetes Haushaltspapier darüber legen. 

Ist die Farbe jedoch bereits vollständig getrocknet, so gibt es keine Möglichkeit mehr, sie wieder zum Leben zu erwecken: da hilft nur noch entsorgen.

Wie entsorge ich Acrylfarbe richtig?

Eingetrocknete Reste von Acrylfarben kann man in der Regel im Hausmüll entsorgen. Das gilt ebenso für eingetrocknete Pinsel oder anderes Malwerkzeug und Zubehör wie Lappen, Schwämme etc.

Dass Reste niemals einfach in den Abfluss oder in die Toilette entsorgt werden sollten, dürfte sich von selbst verstehen. Denn immerhin handelt es sich bei Acrylfarben um einen Kunststoff und dass die Farben wasserlöslich sind, bedeutet nicht gleichzeitig, dass sie auch wasserunschädlich sind.
Deshalb sollte man auch Pinsel nicht ständig unter fließendem Wasser auswaschen, sondern lieber in einem Behältnis ausspülen und anschließend abtrocknen. Wenn man hierfür nur wenig Wasser benutzt und geduldig abwartet, bis auch das irgendwann verdunstet ist, wird man feststellen, dass sich am Boden eine Menge „Mikroplastik“ gesammelt hat, das bei der Säuberung unter fließendem Wasser in die Kanalisation geraten wäre.

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