Liebster Award: Geheime Wünsche werden enthüllt.

Im Liebster Award erfährst du von den geheimen Wünschen vom FarbCafé

Dieser Blog, das FarbCafé, ist nun knapp ein Jahr alt (und hat pünktlich den Liebster Award erhalten). Zeit, um darüber nachzudenken, was weiterhin geschehen soll. Die Gründung des Blogs war eine Schnapsidee, eines Abends gegen 22 Uhr, als ich mit meinem Männchen in seinem WG-Zimmer saß und wir so darüber redeten, was man denn so alles anstellen könnte. Ein Blick auf meine unzähligen Zeichen- und Malutensilien, ließ die wirre Idee aufkommen, doch Testberichte darüber zu schreiben.

Das FarbCafé schlüpft … knittrig, wackelig und unorientiert…

Gesagt, getan. Zwei Tage später stand die erste Version dieser Seite, die ihr hier nun alle kennt. Es war ein total spontanes Projekt, mit dem ich den Menschen helfen wollte, teure Fehlkäufe zu vermeiden. – Wie so ziemlich jeder Zeichner, bin auch ich schrecklich neugierig, wie wohl andere Stifte, Papiere, Farben sind. Mein mickriges Studentenjob-Gehalt habe ich oft im stationären Künstlerbedarfs-Laden an meinem Studienort Kaiserslautern gelassen und nicht selten war ich dann doch zutiefst enttäuscht, weil ich mir anderes erhofft hatte.

Das war die Geburtsstunde von FarbCafé und all den Testberichten. – Aber das war nicht alles. Ich habe mich schon immer sehr für andere Künstler interessiert, daher habe ich unter anderem die Jungs von Hemispheres, Lorraine Loots und die Tape Art Künstlerin Anja unter die Lupe genommen.

Dass das FarbCafé solche Ausmaße annehmen und zu so einem großen Bestandteil meines Lebens werden würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Als ich dann im Oktober 2015 die fixe Idee hatte, mir einen eigenen Kalender zu erstellen, weil ich endlich mehr Platz zum Zeichnen und Skribbeln haben wollte, war das (rückblickend) schon ein erster Schritt in Richtung „Das FarbCafé wird mein Baby!“.

Langsam habe ich das Gefühl, dass ich mit dem FarbCafé sehr glücklich werden kann und dass meine Leser, also auch DU, daran sehr beteiligt sind. Ich habe inzwischen sooooo viele Ideen, wie ich meine tausende geheim gehegten Wünsche mit Hilfe des FarbCafé tatsächlich in die Tat umsetzen kann. – Aber dazu weiter unten mehr.

Stark im Rudel

Kreative sind in der Gruppe stark, denn so können sie ihre Ideen mit anderen teilen und sich inspirieren lassen. Bloggen an sich hat auch etwas mit Kreativität zu tun. Nicht nur das reine Schreiben sondern auch das Ausdenken von Themen, ganzen Artikel-Reihen, Challenges (wie die Kalligraphie-Challenge) oder Goodies und Printables (z.B. der Ausmalkalender 2016) bedürfen einiges an Gehirnschmalz und Einfallsreichtum.

Da nicht nur das nächste Lettering oder das nächste Aquarell von Inspiration und Ideen leben, sondern eben auch der ganze Blog an sich, gibt es blogübergreifende Themen, die von mehreren Autoren / Seitenbetreibern besprochen werden.

Der Liebster Award: Von anderen lernen.

Eine Art, einer Reihe anderer Autoren zu Interviewen ist die Nominierung zum Liebster Award. „Was genau ist das?“, könntest du dich jetzt fragen… Das verrate ich dir gerne!

Der Liebster Award

Darum geht's:

„Über die Nominierung zum „Liebster Award“ sprechen Blogger eine Empfehlung für andere Blogs aus.

Das erfolgt nach bestimmten Regeln, die eine gegenseitige Verlinkung, die Beantwortung von 11 Fragen, das Erdenken von 11 neuen Fragen und die Nominierung von neuen Bloggern beinhaltet.“ – authorpreneur

Die Nominierung

Ich wurde von Authorpreneur zum Liebster Award nominiert. Bei Authorpreneur geht es im großen und ganzen darum, die Leser beim Schreiben des eigenen Buches zu unterstützen und ihnen zu helfen, irgendwann vom Schreiben leben zu können. – Auch wenn ich noch nicht an einem Buch schreibe, so haben die Testberichte und Magazinartikel hier schon eine stattliche Zahl angenommen… Würde man also alles zusammennehmen, käme vielleicht wirklich mal ein Buch dabei herum. – Und vom FarbCafé leben zu können, wäre natürlich schon ein geheim gehegter Wunsch von mir. Denn wer würde nicht von etwas leben können, das man so sehr liebt?

Weitere Fakten zu mir

Im wahren Leben bin ich diplomierte Architektin. Dass ich das „falsche“ mache, habe ich schon während des Studiums immer wieder gehört. Ich sollte doch Design studieren oder irgendwas handwerkliches machen. Auch später habe ich dann gehört, dass ich durch meine exzessive Wahl von Nebenfächern (teilweise hatte ich 5 zusätzliche Fächer, die ich gar nicht hätte machen müssen) ein halbes Designstudium belegt und nebenbei noch Architektur studiert. – Was andere schon früh gesehen haben, realisiere ich erst so langsam. Durch die Wahl meiner Nebenfächer liebe ich nicht nur gute CAD-Programme sondern auch Photoshop, Indesign und komme ganz gut mit Illustrator, Premiere Pro und After Effects klar. Das ist für einen Architekten ziemlich selten. Außerdem liebe ich das Schreiben, was Architekten so gut wie gar nicht können und praktizieren (außer vll. mal ein Protokoll). – Mein Herz schlägt definitiv für Printprodukte, wobei ich auch Webdesign hin und wieder nicht abgeneigt bin. Aber alles, was man an Druckereien senden kann, macht mich einfach glücklich. Ein Paket von der Druckerei zu öffnen, schöne Natur- oder Recyclingpapiere zu schmusen, lässt Glückshormone durch meinen Körper sprudeln. – Daher möchte ich davon auch zukünftig immer und immer mehr machen.

Aktuelle Regeln für den Liebster Award
  1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat, und verlinke sie auf deiner Seite. Falls möglich, hinterlässt du auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem du auch für andere sichtbar den Award annimmst.
  2. Kopiere das Emblem oder hole dir ein zu deinem Blog passendes aus dem Netz und stelle es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.
  3. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden und veröffentliche sie auf deiner Seite.
  4. Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.
  5. Denk dir 11 neue Fragen für die Blogger aus, die du nominieren willst und stell die Fragen auf deinen Blog.
  6. Kopiere die Regeln und stelle sie ebenfalls auf deinen Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.
  7. Nominiere zwischen 3 und 11 neue Blogger, die du gerne weiter empfehlen möchtest. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten. | Wer möchte kann sich dabei an die 200er – 3000er Foller / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.
  8. Stell die neuen Liebster Award – Nominierungen auf deiner Seite vor und gib den jeweiligen Bloggern die Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.
    Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.

Meine 11 Antworten auf die 11 Fragen

1. Warum hast Du Dich für Dein Blogthema entschieden?

Als ersten Kerngedanken wollte ich andere Zeichner vor all den teuren Fehlkäufen bewahren, indem ich ihnen ausführlich und bebildert beschreibe, was gut und was schlecht miteinander funktioniert.

2. Was möchtest Du mit Deinem Blog bewirken?

Wie oben schon beschrieben, möchte ich andere vor Fehlkäufen bewahren. Ich möchte ihnen aber auch tolle neue Sachen vorstellen, die ich gerade für mich entdecke oder aber sie inspirieren, etwas neues auszuprobieren.

3. Wieviel Zeit investierst Du pro Woche in Deinen Blog?

Anfangs waren es ein paar Stunden pro Woche. Jetzt ist der FarbCafé-Blog beinahe tagesausfüllend.

Mit dem FarbCafé Terminplaner hast du nicht nur deine Termine im Blick sondern auch die Möglichkeit, immer zu Zeichnen!

4. Wie hast Du Deinen Blog bekannt gemacht?

Bekannter geworden ist der Blog hauptsächlich über Facebook und google. Rund 50% all meiner Besucher kommen aus dem world wide web zu mir, weil sie Informationen gesucht und hier gefunden haben.

5. Was war Deine grösste Herausforderung beim Erstellen Deines Blogs?

Die größte Herausforderung war und ist die Richtungsfindung. Soll der Blog jetzt rein informativ bleiben oder persönlicher werden? Bisher war er sehr steril und rein auf Informationen fokussiert, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass meine Leser mehr von dem Menschen auf der anderen Seite der Tastatur kennenlernen wollen. – Ist das so? Schreib doch in die Kommentare :)

6. Wenn Du nochmal von vorne mit dem Bloggen anfangen könntest, was würdest Du anders machen?

Im Grunde nicht viel. Die Entwicklung ist das, woraus man lernt und man kann ein Projekt nicht komplett vorbestimmen.

7. Was möchtest Du in 5 Jahren mit Deinem Blog erreicht haben?

Ich würde mir wünschen, vom FarbCafé leben zu können. Ob es dabei rein beim Blog bleibt, wage ich zu bezweifeln. Zum Blog gehören inzwischen auch ein digitales und ein physisches Produkt und ich möchte das sehr gerne weiter ausbauen, weil ich es einfach liebe, Printprodukte herzustellen. – Dabei denke ich ganz besonders an Postkarten, Notizbücher und weitere Kalender.

8. Wie gehst Du mit Schreibblockaden um?

Bei einer Vielzahl an Testberichten, die noch geschrieben werden wollen, mangelt es nie an Themen, sondern eher an Motivation und Disziplin. Oft hilft es da, die Produkte, über die ich noch schreiben müsste, mal wieder in die Hand zu nehmen und anzuwenden. Ob es jetzt Washitape oder ein Aquarellkasten* ist, ist dabei einerlei. Das entspannt und mit etwas Glück wird man hinterher wieder von der Muse geküsst.

9. Hast Du einen Redaktionsplan für Deinen Blog?

Ich bin nicht der Typ für Redaktionspläne. Ich hatte mal einen, den ich dann konsequent ignoriert habe. Dafür habe ich aber Evernote und dort viele sogenannte Notizen, in denen ich Artikelideen speichere und teilweise schon anfange, zu schreiben. So kann es passieren, dass ich für einen Artikel gerne mal 3-8 Wochen brauche, aber das ist mir lieber, als wenn ich mich quälen müsste, jeden Tag einen Artikel fertig zu schreiben. Auf diese Methode kommt es vor, dass ich in einer Woche 5 Artikel anfange, aber in der nächsten Woche 3-7 Artikel fertig schreibe, an denen nur noch der Feinschliff oder die Bilder gefehlt haben.

So sieht ein Beitrag aus, den ich in Evernote vorbereite.

Starte jetzt auch mit Evernote

Wie man an diesem kleinen Screenshot hier erkennen kann, habe ich schon wieder ziemlich viele Artikelideen im Petto, die nur noch geschrieben werden wollen :D.

10. Möchtest Du gern ein Buch veröffentlichen? Wenn ja – worüber würdest Du gern schreiben?

Irgendwie schon, irgendwie auch nicht. Ich weiß nicht, ob ich ausdauernd genug für ein Buch bin. Ich habe mal eines über das Architekturstudium angefangen, weil es so viele Dinge gab, die ich gerne vorher gewusst hätte. – Ob ich es jemals zu Ende schreibe, weiß ich nicht. Wenn du mal schauen magst, dann bitte gerne hier entlang: Architekt werden.

11. Was hast Du durch das Bloggen gelernt?

Ich denke durch das Bloggen hat sich mein Art zu schreiben verändert. Ich blogge allerdings schon wirklich, wirklich lange. Meinen ersten Blog habe ich damals mit 16 (oder so) gestartet und das war noch eher ein Tagebuch denn ein Themenblog. Ich hatte schon so einige Blogs, an denen ich irgendwann das Interesse verloren habe. Da waren ein Blog über das Leben als Architekt, ein Foodblog und noch ein paar mehr, über die ich lieber nicht reden will. – Gelernt habe ich, Leser ernst zu nehmen und den Leser beim Schreiben auch abzuholen. Ich habe sehr viele Menschen virtuell und auch persönlich kennengelernt und bin froh, dass ich so viele tolle und neue Kontakte knüpfen konnte. Ein weiterer Punkt ist: Einfach mal machen.

Es gibt viele Menschen, die etwas bis ins Detail planen müssen (so geht es mir auch, wenn es um Inneneinrichtung, Wandfarben und Häuser im Allgemeinen geht) und dann gibt es Menschen, die einfach mal anfangen. – Klar, bei großen Ausgaben ist ‚einfach mal anfangen‘ ziemlich doof, wenn man hinterher feststellt, dass man doch lieber vorher nachgedacht hätte… Aber bei so einer Angelegenheit wie einem Blog, ist das durchaus machbar. Ein Template kann später immer noch geändert werden, das Layout auch… Gerade vor zwei Tagen wurde mir das Feedback gegeben, dass ich doch den Warenkorb größer gestalten soll. Ich habe mich eigentlich absichtlich dagegen gewehrt, weil das FarbCafé doch ein Blog und kein Shop ist, aber nun habe ich es geändert und werde mal schauen. Wenn das Feedback nicht gut ist, werde ich es eben wieder ändern. Aber man kann im Internet schnell auf solche Anregungen reagieren, wenn man sich ein wenig auskennt. – Ach ja, eine Sache, die ich definitiv gelernt habe ist: WordPress. Ich kann WordPress inzwischen wohl ziemlich auswendig und kann kaum noch ohne…

FarbCafe-Testberichte

Meine 11 Fragen an die neu Nominierten

  1. Zeichnest oder Letterst du? Wenn ja seit wann?
  2. Wo findest du deine Inspirationen?
  3. Wo findest du Kooperationspartner und wie viele Kooperationen machst du so pro Jahr?
  4. Kannst du dir noch ein Leben ohne deinen Blog vorstellen?
  5. Was motiviert dich, immer weiter über deine Themen zu bloggen?
  6. Ist dein Blog sehr persönlich oder eher informationsbezogen?
  7. Wie findest du Kreativchallenges wie die KalligraphieChallenge oder die DrawOrLetter-Challenge?
  8. Welche 5 Blogs hast du in den letzten 2 Monaten am öftesten besucht?
  9. Welche Blogs oder Unternehmen sind deine geheimen Vorbilder?
  10. Magst du eher Nützliches oder eher Schönes?
  11. Auf welches deiner Arbeitsmaterialien würdest du nie wieder verzichten wollen?

Die FarbCafé-Nominierungen für den Liebster Award gehen an…

(Die Nominierungen werde ich nach und nach bekanntgeben.)

Hast du selbst einen Blog, der sich mit Zeichnen, DIY oder ähnlichem befasst und möchtest gerne für den Liebster Award nominiert werden? Melde dich doch in den Kommentaren, dann schau ich mir den Blog mal an und melde mich ggf. dann auf deinem Blog nochmal!

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Alles Liebe,

Julia

4 Idee über “Liebster Award: Geheime Wünsche werden enthüllt.

  1. Sandra sagt:

    Liebe Julia, ich bin gerade völlig durch den Wind und zugleich tief berührt.
    Ich wusste bis vor wenigen Minuten nicht, dass wir so viele Gemeinsamkeiten haben.
    Mir stockte fast der Atem, als ich las, dass du auch Architektur studiert hast und man dir ebenfalls geraten hatte, Design zu studieren.
    Vor meinem Studium habe ich noch eine Ausbildung zur Bautechnischen Assistentin gemacht. Hier wurde mir schon empfohlen zu den Gestaltern zu wechseln. Ich selbst habe das damals vor 20 Jahren (ach du meine Güte – 20 Jahre ist das schon her ) nicht so gesehen.

    Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich im Studium wild mit Pantone Markern herumzeichnete und plötzlich der Prof. sagte, dass ich wohl die falsche Fachrichtung gewählt habe – ich hätte seiner Meinung nach auch Design studieren sollen. Hmm…schon seltsam.

    Bevor ich hier jetzt die Kommentarfunktion zu weit ausreize, halte ich Weiteres lieber für die Antworten der Nominierung zurück. An dieser Stelle möchte ich dir ein großes Dankeschön hinterlassen. Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass du mich nominiert hast! Vielen herzlichen Dank.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Julia Faßhauer sagt:

      Liebe Sandra! Ich habe auch erst gestern auf deine Über-Mich Seite gesehen, dass du auch Architektin bist und habe mich innerlich ziemlich darüber gefreut :)

      Ich bin schon gespannt auf deine Antworten <3
      Alles Liebe,
      Julia

  2. Diana sagt:

    Liebe Julia, ich freue mich sehr über die Nominierung und fühle mich sehr geehrt! Auch dein Beitrag berührt mich, unsere Herzen schlagen sehr ähnlich! Liebem Dank noch mal an Dich!!!!

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