Artpreneur – Mit Kunst Geld verdienen

Artpreneur • Mit Kunst Geld verdienen

Es gibt Fempreneure, Solopreneure, Entrepreneure und noch viele andere mehr. Aber gibt es auch Artpreneure? Das sind jetzt vielleicht sehr viele Schlagworte, die dir gar nicht so geläufig sind, oder nach hippem Neudeutsch klingen.

Lies weiter, wenn es dich interessiert, wie du mit Kunst echtes Geld verdienen kannst.

Artpreneur, was kann das sein?

Ein Art-Preneur könnte jemand sein, der auf künstlerischer Basis arbeitet und Geld verdienen möchte. Jemand, der eine Selbstständigkeit oder ein ganzes Business darum aufbaut.

Illustratoren und Kreative in den bildenden Künsten. Warum nicht auch Bildhauer, Töpfer, künstlerische Schreiner?

Hast du noch andere Ideen, was ein #Artpreneur sein könnte?

Geld verdienen, aber wie?

Die Frage ist mir im Laufe der Zeit schon öfter begegnet. Und diverse Antworten dazu auch.

Es gibt so viele Arten, mit Kunst Geld zu verdienen, dass ich dir hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen werde.

Fertige Kunst verkaufen

Du kannst deine Kunst verkaufen.

In unserer modernen Zeit bist du dabei nicht einmal auf Ausstellungen und persönliche Kontakte angewiesen.

Die beste Möglichkeit für den Anfang ist der Verkauf über einen kleinen Online-Shop. Hier gibt es Plattformen wie Etsy*, die es dir wirklich leicht machen, einen ansprechenden und technisch funktionierenden Shop zu eröffnen.

Wie du in diesem Beispielshop (Paper Wolf Shop)* siehst, kannst du fertige Einzelstücke oder sogar Serien ganz leicht anbieten.

Das Tolle an Plattformen wie Etsy ist die große Bekanntheit. Hier gehen Menschen hin, die Kunst oder Künstlerisches suchen. Deine Kunden warten also schon geradezu darauf, dich endlich zu finden.

Natürlich gehört noch mehr dazu, als einfach nur einen Shop zu eröffnen, aber Tipps und Tricks findest du in anderen Beiträgen zu diesem Thema.

Der deutsche Künstler Laovaan* zeigt mit seinem Shop auch sehr eindrucksvoll, wie es gehen kann. Er verkauft dort hauptsächlich Prints von seinen Originalen zu günstigen Preisen. Seine Fans können sich so seine Kunst zu erschwinglichen Preisen nach Hause holen.

Hat dich das neugierig gemacht, auch auf Etsy zu verkaufen? Dann schenken Etsy und ich dir hier die Einstellung deiner ersten 40 Artikel*. Das bedeutet, dass du keine Einstell-Gebühren zahlen musst.

Auftragsarbeiten annehmen

Über Plattformen wie Etsy* lassen sich auch gut Käufer für individualisierte Auftragsarbeiten finden.

Im „Wanklex“-Shop* von Ingrid Heuser findest du einige gute Beispiele. Ingrid bestreitet schon seit langer Zeit ihr Dasein als Auftragskünstlerin. Über ihren Shop findet sie oft Neukunden, die schon bald zu Stammkunden werden.

Der Shop Band&Roll*, den du auch auf Etsy findest, bietet zum Beispiel individualisierte Lederwaren an.

Prinzipiell kannst du sagen, wenn du etwas Individuelles suchst, findest du es auf Etsy und ähnlichen Plattformen.

Artpreneur - Erfahrungsbericht zum Geldverdienen
Artpreneur – Erfahrungsbericht zum Geldverdienen

Reproduktionen (Prints) verkaufen

Bekanntere Künstler können auch oft davon leben, ihre Reproduktionen zu verkaufen.

Bei Malerei und Illustrationen eignen sich hier vor allem Kunstdrucke oder auch Produkte wie Postkarten, Notizbücher oder bedruckte Textilien.

Dabei gibt es zwei grundlegend verschiedene Möglichkeiten, das Thema anzugehen:

Selbst anfertigen und verschicken

Die Möglichkeit, die einem vermutlich als erstes kommt ist: Ich drucke meine Kunst und biete sie zum Kauf an.

Das machen auch wirklich viele Künstler. Hier besteht immer die Möglichkeit, einem Kunden auch eine persönliche Nachricht oder ein kleines Geschenk beizulegen.

So lässt sich neben dem Geld verdienen auch noch eine Bindung zum Kunden aufbauen.

Auch hier eignet sich ein eigener Etsy-Shop* sehr gut. Durch die Plattform kannst du eine Vielzahl von Zahlungsmöglichkeiten anbieten und du hast keine technischen Probleme.

Dafür musst du zuhause oder in deinem Atelier deine Drucke oder das Zubehör lagern. Du brauchst Versandmaterial, einen Drucker, einen Lagerplatz und musst von Zeit zur Zeit zur Post marschieren.

Durch Plattformen anfertigen und verschicken lassen

Wenn du grafisch arbeitest und deine Arbeiten digitalisieren kannst, dann ist die Plattform Redbubble* etwas wirklich wundervolles!

Du hast hier die Möglichkeit, deine Dateien hochzuladen.

Wenn du ein kleines Portfolio aufgebaut hast, kannst du deine Grafiken auf Postkarten, Notizbüchern, Bechern oder Jutebeuteln anbieten.

Die Kunden sehen dann schon eine digital erstellte Vorschau des fertigen Produktes, ohne, dass du es selbst schon vorher angefertigt haben musst.

So kannst du schon Geld verdienen, ohne dass du finanziell in Vorleistung gehen musstest. Interessierte Kunden bestellen das Produkt über die Plattform und erst dann wird es hergestellt.

Die Herstellung übernimmt dann auch die Plattform und du musst gar nichts mehr machen.

Du kannst dich so voll und ganz auf das Erstellen neuer Kunst konzentrieren. Du hast keinen Kontakt mit Kunden, Retouren belasten dich nicht und du musst nicht zur Post rennen.

Als Honorar bekommst du einen Wert, den du selbst bestimmen kannst. Dabei solltest du beachten, dass der Betrag, den du bekommst, recht niedrig ist. Dafür musst du allerdings auch keinen Finger mehr krumm machen.

Kurse geben

Es gibt viele Interessenten, die künstlerische Arbeit lernen möchten. Sei es das Flechten von Körben oder das Fotografieren.

Du kannst zum Beispiel Kurse an der Volkshochschule in deiner Nähe anbieten oder eine Workshopreihe veranstalten.

Am leichtesten kann es sein, wenn du dich dabei an etablierte Veranstalter hältst.

Veranstalter können zum Beispiel Artnights sein. Hier musst du dir keine Sorgen um Veranstaltungsorte oder Teilnehmer machen.

Du bereitest alles vor und freust dich auf eine große Zahl an Teilnehmern.

Geld verdienen mit deiner Kunst

Du siehst also, allein mit diesem kleinen Artikel über das Thema, habe ich viele Gedanken bei dir angestoßen, oder?

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Wenn das Interesse weiterhin groß genug ist, dann werde ich gerne weitere Artikel und Videos zu dem Thema verfassen.

Vielleicht wird sogar eine kleine Kolumne auf farbcafe.de daraus.

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